April/Mai

Hier mache ich jetzt einen Sprung in die Saison 2026. Die Lücke vom letzten Beitrag bis jetzt werde ich später nachholen.

Petra ist seit 01.01.2026 ebenfalls im Ruhestand und so können wir die Saison 2026 entspannt und ohne Zeitdruck angehen. Wir haben zwar noch ein paar Projekte am Boot abzuschließen, aber wir haben ja Zeit und können nun einfacher planen. Da die Arbeiten an einem Boot niemals enden, werden wir diese auf die Saison verteilen und nach und nach abarbeiten.Denn wir wollen nun ab Juni über einen längeren Zeitraum segeln, je nach Wetterlage Richtung Norden oder zum Pelepones.

Der jetzt mal der Reihe nach:

2804.2026

Nach dem Frühstück im Globus Baumarkt fuhren wir los Richtung Venedig. Dort gehr am 29.04.2026 um 12:30 Uhr unsere Fähre nach Patras.

Der Pick Up war bis unters Dach vollgeladen. Eine komplette Solaranlage mit LiFePo4 Batterien für die Liberté. Zusätzlich 3 Kartons mit Lithium-Zellen für das A-Team. Das sind Segelfreunde aus Bayern, Antonia, Alex und ihr Schiff Anahitha.

Desweiteren ein Bügelanker für Gottfried und und und.

Merlin hatte natürlich auch seinen Platz auf der Ladefläche in seiner Box.

Die Fahrt verlief super, Stuttgart, Zack durch, kein Stau. München, Zack durch, kein Stau. Es läuft. Bei einem Zwischenstopp in Irschenberg, Kaffeeröster Dinzler, haben wir noch einen Hydraulikzylinder von Jörg für Mario übernommen.

Nach einer Stunde Pause ging’s weiter Richtung Österreich/Brenner. Noch schnell in Österreich getankt und Zack übern Brenner. Kein Stau, kein LKW, sehr seltsam.

Ratz Fatz waren wir im Fährhafen von Venedig. Es macht schon einen großen Unterschied, wenn man sich beim Fahren abwechseln kann. Petra hat das super gemacht.

Um 08:00 Uhr waren wir bereits eingecheckt und ab ging’s in die Warteschlange vor der Fähre. Petra musste mit Merlin zu Fuß auf die Fähre gehen. Ich fuhr den Pick Up nach einer kurzen Kontrolle in den Bauch der Fähre. Alles lief sehr entspannt ab.

Nachdem wir unsere Kabine bezogen hatten, drehten wir mit Merlin noch eine Runde über die Fähre.

Nach Hell-Dunkel-Hell-Dunkel und drei mal Spaghetti essen, kamen wir am 30.04.2026 gegen 23:00 Uhr in Patras an. Runter von der Fähre und tanken, dann weiter nach Piräus.

Das Gute an der Ankunft mitten in der Nacht im Hafen von Piräus ist, dass man dem Berufsverkehr aus dem Weg geht.

Der 1. Mai ist traditionell Streiktag in Griechenland. So ging unsere Fähre anstatt um 18:00 Uhr erst um 23:45 Uhr. wir mussten uns also lange gedulden. Es war saukalt in Piräus. Das Procedere mit der Fähre wiederholte sich. Petra mit Merlin zu Fuß voran, ich mit dem Pick Up zwei Stunden später hinterher ins 1. Untergeschoss der Fähre. Kabine beziehen und pennen. Jetzt zahlt sich die Verspätung in Piräus aus. Anstatt am 02.05.2026 morgens um 04:00 auf Leros anzukommen, trafen wir jetzt um 09:30 Uhr dort ein.

Mario und Sybille hatten einen Tisch im La Palma reserviert und uns zum Frühstück eingeladen (Danke ihr Beiden). Also los erst mal frühstücken.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ab in die Marina den Pick Up entladen und alle Mitbringsel verteilen. Zum guten Schluss kommt unser Krempel auf die Liberté. Endlich angekommen.

Der nächste Tag bracht Regen und damit eine unschöne Überraschung. An der Liberté waren zwei Dachluken undicht, nicht sehr viel, aber halt nicht dicht. Schei…. Da das aber für die nächste Zeit der letzte Regen war, können wir die Reparatur etwas nach hinten schieben.

Sonntagabend ist Stammtisch im Souvlakki. Es trifft sich die Segler Community aus der Marina. Großes Hallo und gut essen.

Am Montag haben wir mit Mario zusammen erst mal unser Konto für’s Internet aufgeladen und das Tepai für Juni bis Oktober ausgefüllt. Tepai ist die Nutzungsgebühr für griechische Gewässer. Nachdem Mario mir die Formulare ausgedruckt hatte, bin ich mit Petra zur Post gefahren, um die Gebühr zubezahlen.

Mittlerweile schreiben wir den 05.05.2026 und ich beginne mit den Reparaturen an der Liberté.

Als erstes baue ich die Ankerwinde aus. Die zieht die Kette nur noch ein, gibt sie aber nicht mehr aus. Erste Diagnose: Ein Kabel der drei Leitungen (Haxen, würde Gottfried sagen) hat eine blanke Stelle. Des Weiteren sind alle Kabelschuh-Verbindungen ziemlich oxidiert.

Die Schaltstelle habe ich isoliert und die scharfe Kannte, die die Schaltstelle verursacht hat, soweit möglich rund gefeilt. Alle Leitungen der Winde müssen neu gekrimpt werden.

Jetzt habe Ich noch einen Ersatzmotor von meiner alten Winde.

Merlin muss natürlich mit der Nase immer ganz nah dran sein.

Petra hat zwischenzeitlich ihren alten Mac hochgefahren, um wichtige Dateien auf ihren neuen Mac zu laden. Natürlich hat der alte Mac nach kurzer Zeit den Dienst eingestellt. Hat wohl gemerkt, dass er auf’s Altenteil soll. Nach langem Hin und Her lief der alte Mac dann doch noch mal hoch und Petra konnte die Dateien auf den neuen Mac übertragen. Glück gehabt.

Weiter geht’s auf der Elowyn, dem Schiff das Mario betreut. Dort wollen wir den Zylinder einbauen, den ich für Mario mitgebracht habe. Hört sich einfach an, erfordert aber Improvisationstalent. Derjenige der den Zylinder instand gesetzt hat, hat leider die vorgespannte Seite nicht mit Stickstoff gefüllt.

Der Zylinder hat eine Seite die mit Stickstoff oder Luft gefüllt ist und die Kolbenstange aus dem Zylinder drückt. Die andere Seite wird mit Hydrauliköl beaufschlagt und drückt die Kolbenstange je nach Öldruck zurück. Dieser Zylinder ist dazu da, das Kutterstag zu spannen und wird mit einer Handpumpe vom Cockpit aus bedient.

In Lakki jemanden zu finden der Stickstoff in den Zylinder füllt scheiterte. Also mussten wir wieder einmal improvisieren. Recherchen ergaben, dass bei dem niedrigen Druck, den die Vorspannung im Zylinder haben soll (max. 7 Bar), keine Gefahr der Selbstentzündung des Öls an der Zylinderwand gegeben ist.

Hoher Druck plus Öl plus Sauerstoff führt zur Selbstentzündung. Kennt man ja vom Dieselmotor.

Bei dem niedrigen Druck können wir also mit Luft füllen. Aber wie?

Unsere Überlegungen führten uns in den örtlichen Baumarkt. Dort fanden wir ein Rohrgewindefitting mit Schlauchanschluss. Dazu eine Reifenfüllpistole mit Manometer. Den Ventilanschluss an der Pistole haben wir abgeschnitten und das Fitting angebaut.

Das Konstrukt an der Luftseite des Zylinders angeschraubt und eine kleine Pressluftflasche an der Pistole angeschlossen. So konnten wir den Zylinder auf der Luftseite mit Druck beaufschlagen (5 Bar). Das bewirkt, dass der Kolben in seine eigentliche Arbeitsstellung ausfährt. Dies ist auch nötig, um den Zylinder überhaupt einbauen zu können.

Zum Einbau des Zylinders mussten wir aber erst mal 100 Meter 13 mm Ankerkette von Hand aus dem Ankerkasten befördern, um an den unteren Anschlagpunkt des Zylinders zu gelangen. Dann Bolzen rein und gesichert, Hydraulikleitung angeschlossen und eine Abdeckung über dem Zylinder anbauen. Das Ganze im Ankerkasten kniend. Ist ein etwas grösseres Boot (68 Fuß).

Dann ging’s zur Liberté zum Kabelkrimpen. Dann endlich Feierabend.

Für Samstag den 09.5.haben wir uns vorgenommen, den Garten von Mario’s Haus zu mähen. Ja Ja ihr könnt es euch schon denken. Läuft nicht wie geplant. Das für Donnerstag bestellte Mulchmesser für den Freischneider war nicht geliefert worden. Soll aber im Laufe des Tages kommen. Griechenland halt, Siga Siga.

Wieso Freischneider? Naja der „Rasen“ steht ca 1 Meter hoch.

Ok, nach ca zwei Stunden war mein Part erledigt. Das Gras liegt. Jetzt kann die zweite Crew (Antonia und Alex) anrücken und das alles zusammenrechen. Die Mäharbeiten müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt sein. Die Brandschutzverordnung schreibt das so vor. Nachmittags hatten wir sogar noch Zeit im Camping-Backofen „Omina“ unser erstes Brot erfolgreich zu backen.

Sehr Lecker.

Die neue Woche , ab 11.05., beginnt mit der Fertigstellung der Ankerwinde. Nach dem 5. Besuch beim Elektriker haben wir endlich alles Nötige zusammen, um die Winde wieder in Funktion zu bringen. Das Alter fordert seinen Tribut.

Dann haben wir noch die Kabel für den Wassermacher gekrimpt und grob verlegt. Im Anschluss verschafften wir uns einen kleinen Überblick zum geplanten Projekt Umrüstung auf LiFePo4-Batterien und Ausbau der Solaranlage. Dazu aber im Herbst mehr.

Mitte der Woche baue ich meine Luken von Salon und Bugkoje aus. Da habe ich vor drei Jahren die Scheiben getauscht und offensichtlich einen Fehler gemacht. Die Dinger sind undicht geworden. Also das Ganze noch mal von vorne.

Scheibe raus, altes Sika-Flex raus, alles gründlich sauber machen. Jetzt habe ich mir Primer besorgt und die Scheiben an den Dichtflächen angeschliffen. Dann Scheiben und Rahmen mit Primer eingepinselt. Ablüften lassen und Sika-Flex 295i-UV satt aufgespritzt. Scheiben eingesetzt und angedrückt. 24 Stunden warten und Daumen drücken.

Donnerstag, nach 24 Stunden aushärten haben wir heute die Luken fertig gestellt und eingebaut.

Da noch etwas Zeit war haben wir die Endlosleine zum Aus- und Einrollen des Hauptsegels gespleißt.

Zum Wochenabschluss haben wir auf der Elowyn und der Liberté die Segel angeschlagen.

Die neue Woche begann mit weiteren Arbeiten am Wassermacher. Eine Verteilerbox musste komplett neu aufgebaut werden.

Die war so nicht mehr zu gebrauchen.

So ist das besser.

Abends ging’s zur Neueröffnung eines Restaurants genau gegenüber der Marina. Das Essen war sehr lecker und reichhaltig. Man beachte das Kotelett, das hat Unterarmlänge. Aber auch die anderen Portionen konnten sich sehen lassen.

Dienstag hatte Sibylle Geburtstag und uns für 14:00 Uhr in unsere Lieblingseisdiele zu Kaffee und Kuchen/Eis eingeladen. Vielen Dank für die Einladung Sibylle.

Die Endlosleine die ich letztens gespleißt hatte, ging nicht mehr durch die Klampe. Der Spleiß hatte sich aufgrund der alten Leine nicht glatt ziehen lassen.Also alte Leine raus, neue kaufen und neu spleißen. Dazu habe ich dann auch gleich die alten Umlenkrollen am Mast getauscht. Die haben auch schon ihre beste Zeit hinter sich. Und später neue Rollen einzubauen ist aufwändig, da die Endlosleine dann wieder aufgeschnitten werden müsste, um die Rollen einzubauen. Und natürlich neu spleißen. Also besser gleich neu. So kommt eins zum anderen. Das ist immer so.

Am Donnerstag hatte Mario Geburtstag. Er hat zum Grillen in das Haus einer Bekannten nach Xirokampos eingeladen.

Schöne Location und eine super Feier mit reichlich Grillgut. Danke Mario, das war super.

Am Freitag 22.05. räumen wir die Bugkabine aus und ich wische den Wassertank trocken. Die vorherige Behandlung mit Aktivchlor hat den Biofilm in dem Tank komplett entfernt. Dann lege ich die Wasserleitung zum Wassermacher schon mal provisorisch aus. Danach machen wir noch die neuen Fender am Boot fest. Petra kann/will Knoten üben. Weil noch etwas Zeit ist baue ich die Logge, die über Winter ausgebaut war, wieder ein.

Für Samstag war wenig Wind angesagt. Leider hat es bis 10:00 Uhr geregnet. Dann kam die Sonne raus und gegen 12:30 Uhr haben wir den geplanten Rigg-Check gemacht. Das ist immer etwas aufwändig, da ich nur mit der Dirk bis in das Mast-Topp komme. Die Dirk hält den Baum in seiner Position und so muss ich den Baum auf dem Deck ablegen, um an die Dirk zu gelangen. Dazu muss ich das Bimini zurückklappen.

Der Rigg-Check verlief ohne Probleme. Alles ok an Mast und stehendem Gut (das sind die Drahtseile die den Mast halten). Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch ein Fähnchen am Verklicker angebracht. Die fliegen schon mal weg bei den heftigen Stürmen im Winter. Danke Mario für die Fähnchen. Eine super Anschaffung war der Milwaukee Akku-Schrauber. Mit dem Drum kann Petra mich mit 150 Nm ins Mast-Topp katapultieren. Mit einem Bit auf dem Schrauber kann man dann eine Winsch bedienen. Taugt auch gut zum Segel reffen. Wie mit einer Elektro-Winsch.

Montag der 25.05. ist bei uns Pfingst-Montag, in Griechenland aber kein Feiertag. Als waren wir mal wieder einkaufen. Nachdem alles verstaut war, haben wir am Wassermacher weitergebaut. Die Wasserleitungen zum Tank wurden provisorisch angeschlossen. Ebenso die Verteilung zum vorderen und hinteren Tank. Die Abzweigung zum hinteren Tank habe ich blind gelegt. Der Wassermacher soll jetzt erst mal einen Langzeit-Test überstehen ( 2 Monate segeln).

Dienstag haben wir den vorderen Tank an die Wassermacherleitung angeschlossen. Loch in den Tank gebohrt (OmG) und dasn Fitting angeschlossen. Mit Rückschlagventil, falls ein Leck in der Leitung entsteht läuft kein Wasser aus dem Tank.

Da noch Zeit war, haben wir noch das Toilettenprojekt eingeschoben.

Die Liberté verfügt über ein kleines und ein grosses Bad. Die Toilette im kleinen Bad war nicht mehr in Ordnung. Also ausgebaut und durch die Toilette aus dem grossen Bad ersetzt. Im grossen Bad wurde eine Nagelneue installiert. Jetzt ist alles wieder fein. Danach ging’s zu Repapis. Ein Eis hatten wir uns verdient.

Herr aller Schüsseln.

Auch keine schöne Arbeit, aber nötig. Soll ja alles schön sauber sein.

Kleines Bad: ferdsch

Grosses Bad : ferdsch

Mittwoch war Elowyn-Tag. Um 10:00 Uhr waren wir dort, jedoch hatten Sibylle und Mario die Fock schon angeschlagen.So blieb uns nur noch am Nachmittag den „Willy“ (Dinghi der Elowyn) in die Garage der Eloy zu kranen. Ja, die Elowyn hat eine Garage für’s Beiboot.

Vorher hatten wir an der Liberté die Winterleinen mit den Ruckdämpfern abgebaut. Leinen gewaschen und getrocknet und in der Backskiste verstaut. Da noch Zeit war, haben wir noch schnell die Ankerkette markiert. Das heißt, alle 10 Meter eine andere farbliche Markierung angebracht. Das erleichtert beim Ankern zu erkennen wieviel Kette man gesteckt (raus gelassen) hat.

Die alten aufgesprühten Farben nutzen sich schnell ab, deshalb habe ich Kunststoffclipse in die Kettenglieder eingeschraubt. Mal sehen wie lange die halten.

Das Verstauen des Willy auf der Elowyn hat gut geklappt. Alle zufrieden, Feierabend!?

Nein, doch nicht. Wir haben dann noch zwei Stunden Schenker-Wassermacher-Handbuch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Nur den Teil der Inbetriebnahme. Das wollen wir nämlich morgen angehen.

Donnerstag 26.05.: heute ist Wassermacher-Tag. Den Strom hatten wir schnell abgeklemmt. Dann haben wir mit Mario zusammen die Bedienungsanleitung gewälzt. Mario kann sehr gut englisch, also haben wir unsere deutsche Übersetzung erst mal nicht gebraucht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief das Ding letztendlich doch.

Strom ist da.

Bedienungsanleitung studieren.

Wir mussten den Wassermacher erst mal spülen, da er nach der Überprüfung bei der Schenker-Vertretung in Athen dort auch eingewintert (konserviert) wurde. Die viele Luft im System musste erst mal raus. Alle Schlauchschellen nachziehen, damit nicht noch mal neue Luft ins System gelangt und die Filtergehäuse voll laufen.

Der Schenker hat ein automatisches Spülprogramm, das nach der Wasserproduktion das System durchspült. Dazu müsste es aber am Druckwassersystem der Yacht angeschlossen sein. Ist es aber nicht. Also umgehen, sprich improvisieren. Das Magnetventil das den Spülvorgang aus dem System der Yacht zulässt wird ausgebaut. Dann mit Teilen aus dem Baumarkt zur Wasserinstallation ein Absperrventil eingebaut. Jetzt kann ich zuvor produziertes Wasser aus Kanister/ Eimer zum Spülen verwenden. Manuelles spülen.

Magnetventil raus.

Absperrventil rein.

Jetzt können wir aus Meerwasser Trinkwasser herstellen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Mario.

Läuft !!!

Der erste Schluck selbst produziertes Wasser. LECKER!!!

Nach 2 Stunden und 36 Minuten war der vordere Tank voll (150 Liter) plus Spülwasser (35 Liter) im Kanister/Eimer. Das reichte dann aber auch für heute. Ach ja, die gesamte Wasserproduktion konnten wir mit Solarstrom bewerkstelligen.

Freitag war locker. Einkaufen, Gasflasche tauschen und Sprit für den Außenborder besorgen. Wasser machen.

Samstag stand als Prio 1 das Abtauchen und Reinigen des Unterwasserschiffes an. War wie ich es erwartet hatte. Nur eine dünne Schleimschicht auf Rumpf, Kiel und Ruder. Der Unterwasseranstrich mit Copper-Coat arbeitet so wie er soll. Während ich im Wasser war hat Petra bei guten Wind in Rekordzeit die ganze Wäsche gewaschen und getrocknet.

Abends sind wir in das neu eröffnete Restaurant gegenüber der Marina. OK, die haben noch etwas Anlaufschwierigkeiten. Ist immer gut besucht und dementsprechend flott sollte das Personal sein. Na ja, da ist noch Luft nach oben. Danke an Jürgen und Gertrud für die unerwartete Einladung.

Sonntag haben wir erst mal ausgiebig gefrühstückt.

Dann ging’s wieder ans Wassermacher. Läuft super das Ding.

Zwischendrin habe ich noch die Positionslichter, Dampferlicht, Deckslicht usw überprüft. Ein paar Kontakte gesäubert und alles ist wieder in Ordnung und funktioniert.

Nach zwei Stunden war die Wasserproduktion abgeschlossen und der Wassermacher durchgespült. Tank voll. Mario hat mir dann noch auf der Elowyn meine Tauchflasche gefüllt.

Heute Abend ist Stammtisch im Soflakki und anschließend Eis essen bei Repapis. Monat rum, einiges geschafft, jetzt geht’s los. Nächsten und übernächsten Monat wollen wir segeln. Dann steht die Technik hoffentlich erst mal im Hintergrund und es gibt mehr Reiseberichte. Mal sehen wo der Wind uns hin weht. Seid gespannt.

Petra und Hans Peter